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Schon einmal Haareis entdeckt - und dich gefragt, wie man dieses filigrane Naturphänomen richtig fotografiert?

  • Autorenbild: Stefan Arendt (PHOTOAKADEMIE)
    Stefan Arendt (PHOTOAKADEMIE)
  • vor 3 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Kamereinstellung: Canon Eos R5 MKII - Canon RF 100/2,8 L IS USM Makro

0,5 sec. - Blende 5 - ISO 250 - 100mm - Stativ

Stacking mit 20 Bilder

In diesem Quick-Tipp-Beitrag zeigen ich dir, wie du dieses seltene Naturphänomen richtig fotografierst – von der Vorbereitung bis zum fertigen Bild.


Ich erkläre Stichpunktartig, welches Licht am besten funktioniert, warum du unbedingt ein Stativ dabeihaben solltest und wie du mit Makro- oder Nahaufnahmen die filigrane Struktur einfängst, ohne das Eis zu zerstören.


Außerdem bekommst du praktische Tipps zu Kameraeinstellungen, Perspektiven und typischen Fehlern, die man leicht vermeiden kann. Egal ob mit Profi-Kamera oder Smartphone: Mit ein bisschen Wissen kannst du Haareis eindrucksvoll festhalten.


Kamereinstellung: Canon Eos R5 MKII - Canon RF100-500/4,5-7,1 L IS USM

1/15 sec. - Blende 9 - ISO 400 - 500mm - Stativ

Stacking mit 25 Bilder

 

Im Folgenden findest du eine kompakte Übersicht zu den wichtigsten Punkten rund um die Haareis-Fotografie – von der Entstehung über geeignete Orte bis hin zu konkreten Kameraeinstellungen und sinnvollem Zubehör.

 

Entstehung: Temperaturen knapp unter 0 °C, hohe Luftfeuchtigkeit und morsches Laubholz, das von speziellen Pilzen besiedelt ist. Das Eis wächst langsam aus den Holzporen und bleibt nur stabil, solange es schattig und windstill ist.

 

Ort: Schattige Laubwälder, vorzugsweise in Mulden oder an Nordhängen. Suche nach liegendem oder stehenden Totholz, besonders Buche oder Eiche. Direkte Sonne oder Wind lassen das Haareis sofort zusammenfallen.

 

Kamera: Kamera mit manuellen Einstellmöglichkeiten, idealerweise mit Makroobjektiv (90–105 mm). Alternativ Smartphone mit Makro- oder Nahlinse, möglichst mit manuellem

Fokusmodus.

 

Einstellungen (Richtwerte):

• Modus: Manuell (M) oder Zeitautomatik (A/Av)

• Blende: f/8 – f/16 für ausreichend Schärfentiefe

• ISO: 100–200, um feine Strukturen sauber abzubilden

• Belichtungszeit: je nach Licht 1/2 s bis mehrere Sekunden → Stativ nötig

• Fokus: manuell, präzise auf die vordersten Eisstrukturen

• Weißabgleich: Tageslicht oder manuell, um Farbstiche zu vermeiden

 

Zubehör: Stabiles Stativ, Diffusor oder Reflektor für weiches Licht, eventuell kleine LED-Lampe mit geringer Leistung.

 

Kein Atem auf das Eis – schon warme Luft reicht zum Schmelzen.

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Neben den grundlegenden Kameraeinstellungen kannst du auch Fokusbracketing und Fokusstacking für die Haareis-Fotografie anwenden. Das Thema Fokusstacking wird in einem separaten Quick-Tipp näher vorgestellt.


Haareis fotografieren - ein kurzes Video

über ein seltenes Winterphänomen und wie du es mit der Kamera richtig einfängst.



Link zum Video auf Youtube zum teilen:


Viel Spaß beim Entdecken – und beim nächsten Winterspaziergang die Augen offen halten!



Euer Stefan

Raus ins Licht - rein ins Bild

PHOTOAKADEMIE

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